Mobilität: Fahrradfahren in Burtscheid

Fahrradfahren in der Fußgängerzone

Zu einer gelingenden Mobilitätswende gehört auch eine gute Infrastruktur, die sicheres Radfahren ermöglicht. Wir als SPD Burtscheid beschäftigen uns daher schon eine ganze Weile mit konkreten Ideen für unseren Stadtteil:

Uns als SPD Burtscheid ist es wichtig, Ideen zu entwickeln, die alle Burtscheider*innen – ob zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs – im Blick haben. Nur so kommen wir zu guten Lösungen.

1. Radfahren muss sicher sein. Wer auf dem Weg zur Arbeit, Schule, Uni, Einkaufen und aus vielen weiteren Gründen das Rad nutzt, darf nicht um seine eigene Sicherheit besorgt sein.

2. Radfahren muss attraktiv sein. Im Zusammenhang mit der Sicherheit steht auch der Aspekt, attraktiver Wege und Abstellmöglichkeiten. Es bedarf neuer Radstellplätze. Das aktuelle Angebot reicht nicht aus. Außerdem muss das Sharing-Angebot von Rädern (auch Lastenrädern) erhöht werden.

Kapellenstr. als Fußgängerzone

Problematik Kapellenstraße: In Burtscheid wird immer wieder diskutiert, inwieweit das Radfahren in der Fußgängerzone verboten bleibt der erlaubt werden soll. Für uns ist dabei entscheidend, dass Interessen von Verkehrsteilnehmenden nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern Lösungen im Sinne aller Beteiligten gefunden werden.
Wir sind der Meinung, dass auch Fußgänger*innen geschützt werden müssen und einen eigenen Schutzraum benötigen. Daher soll die Kapellenstraße weiterhin Fußgängerzone bleiben. Ausnahme sollen Radkurierdienste sein, die die Geschäfte beliefern. Es sollen am Beginn der Fußgängerzone neue Radstellplätze errichtet werden.

Für Radfahrende soll eine Vorrangroute in der Gregorstraße errichtet werden. Dort hat der Radverkehr Priorität und das Fahren soll sicher sein. Von der Heißbergstraße über die Gregorstraße verläuft die Route über die Altdorfstraße auf den Burtscheider Markt. Auf der Seite der Rheumaklinik soll Radfahren in Schrittgeschwindigkeit bis zur Dammstraße ermöglicht werden. Eine Umleitung der Radroute über die Neustraße ist wegen der Topographie sehr ungünstig. Die Michaelsbergstraße ist wegen des Kopfsteinpflasters ungeeignet. Daher wird der Bereich der Kapellenstraße so häufig genutzt.

Die Idee stammt zum Teil von Begehungen des Arbeitskreises Mobilität der Stadtteilkonferenz und Quartiersentwicklung Burtscheid. Dabei waren Bürger*innen und Verbände. in Begehungen beteiligt.

So sollte es in einer Fußgängerzone nicht aussehen.

Der Lieferverkehr führt nicht selten zu einer völlig verstopften Kapellenstraße.
Wir müssen in Burtscheid eine gemeinsame Lösung finden. Zum Beispiel inwieweit der EDEKA von der Rückseite aus beliefert werden könnte.
Außerdem muss endlich einer andere Lösung für die Müllabfuhr gefunden werden, die bislang freitags zu Marktzeiten den Müll abholt.
Bspw. könnte man die Abfuhrtage mit der Beverau (mittwochs) tauschen.

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2 Gedanken zu „Mobilität: Fahrradfahren in Burtscheid“

  1. Felix Khamphasithivong

    Warum wird im Text das Konzept Schritttempo frei in der Fußgänger*innenzone Kapellenstraße nicht erwähnt? Ist eine Einführung dieser Regelung Ziel der SPD Burtscheid?

    1. Lieber Herr Hartz,

      die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen ist für uns entscheidend.
      Fußgänger*innen brauchen einen Schutzraum, damit sich jede*r sicher in dem Bereich bewegen kann.
      Die Öffnung der Fußgängerzone halten wir daher nicht für sinnvoll. Wir möchten die Interessen von Radfahrer*innen und Fußgänger*innen nicht gegeneinander ausspielen, sondern beiden Gruppen attrakive Angebote anbieten.

      Unser Konzept ist, – durch Streichen von Parkverkehr – eine Radstraße die von der Heißbergstr. über die Gregorstr. auf den Burtscheider Markt führt, wo ein Radstreifen installiert werden soll. Über einen zusätzlichen Radstreifen in der Dammstraße soll der Radverkehr an das Radvorrangroutensystem der Stadt angeschlossen werden.
      Zusätzlich müssen neue Abstellplätze für Fahrräder am Beginn der Fußgängerzone aufgestellt werden.

      Mit dieser Lösung schafft man für Radfahrer*innen und erhält für Fußgänger*innen einen sicheren Verkehrsraum.

      Herzliche Grüße
      Linus Offermann

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