SPD Burtscheid zum kooperativen Werkstattverfahren für den Reha- und Kurstandort Burtscheid

    Die SPD Burtscheid begrüßt die Initiative zum Erhalt des Reha-Standortes und der Erweiterungen sowie Modernisierung der bestehenden Kureinrichtungen im Rahmen eines ganzheitlichen städtebaulichen Ansatzes. Hier in den Unterlagen der Stadt Aachen gelb markiert. Wir fordern eine Erweiterung des von der Stadtverwaltung geplanten Verfahrens.

    Zum Herunterladen: Auszüge aus der Vorlage der Stadtverwaltung für die Bezirksvertretung Mitte und den Planungsausschuss mit Karte und Zeitplan

    Nach fast einem Jahr Stillstand kommt es nun zur Fortentwicklung des Gutachtens zur „Bedarfs- und Potentialanalyse“ und dann hoffentlich zu konkreten zeitnahen Umsetzungen. Das angestrebte städtebauliche Verfahren bietet die Chance, den Stadtteil Burtscheid insgesamt aufzuwerten. Darüber hinaus betrachtet der Ortsverein die geplante partizipative Einbindung der Bürgerschaft als sehr positiv. In dem Kontext fordern wir eine echte Mitbestimmung der Bürger*innen in einem angemessenen partizipativen Entscheidungsraum.

    Aus Sicht des Stadtteils sind folgende Erweiterungen des Ansatzes notwendig:

    Ausdehnung des Planungsbereichs um die Parkfläche und Tiefgarage in der Kurbrunnenstr. für Besucher der der Rehaeinrichtungen, der Kurparkterrassen, der geplanten Gaststätte in der Bachstr. und für die Beschäftigten

    Berücksichtigung eines integrierten Mobilitätskonzeptes für Burtscheid (Anbindung an die Fahrradvorrangroute, Parksituation Viehhofstr. und Kleverstr (zentralisierte Parkraumlösung), Modernisierung der Fußgängerzone, Lieferverkehr etc.)

    Berücksichtigung des Altbestandes der Reha-Einrichtungen des Schwertbades incl. der Baugrube Benediktinerstr. (Schaffen von bezahlbarem Wohnraum) und der Neugestaltung des ehem. Landesbades (Büros, Parkhaus etc.)

    Erweiterung der Modernisierung des Gesundheitsstandortes Burtscheid (incl. Marienhospital) um die weiteren Aspekte (mit exemplarischen Beispielen) in Burtscheid: Wohnen (Bedarf an bezahlbaren Wohnungen), Arbeitsplätze (Sicherung des lokalen Einzelhandels), Bildungsstandort (insb. soziale und pflegerische Bildungsgänge), Freizeit und Kultur (Angebote für alle Altersgruppen) etc.

    Frühzeitige Einbeziehung der Bürger*innen und Stakeholder durch Information und Dialog im Rahmen einer Stadtteilkonferenz nicht erst am Ende des Prozesses, sondern in der Vorbereitungsphase (siehe Anlage Forderungen der Stadtteilkonferenz 2019)

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