Das alte Straßenbauamt wird für studentisches Wohnen neu gebaut

    SPD Burtscheid unterstützt die Forderung der SPD Aachen nach mehr bezahlbare Wohnungen. Wohnen muss bezahlbar bleiben!🏠 Das Land NRW hat das Grundstück an einen privaten Investor verkauft. Jetzt erst beginnt die Planung. Planungsausschuss der Stadt hat entschieden: Auf dem Grundstück soll 100% geförderten Studierendenwohnungsbau entstehen. Hier der Auszug aus der Vorlage der Verwaltung:

    Weiteres Verfahren

    In Abstimmung mit dem Investor schlägt die Verwaltung vor, eine Mehrfachbeauftragung zur Erarbeitung eines städtebaulichen und architektonischen Konzeptes durchzuführen. Vorgesehen ist eine Teilnahme von voraussichtlich fünf Planungsbüros. Den Büros wird empfohlen, mit weiteren Fachplanern, wie zum Beispiel Freianlagenplanern zusammen zu arbeiten. Begleitet wird die Mehrfachbeauftragung von einer Jury. Diese besteht aus Vertreter*innen der Politik, der Verwaltung und des Investors sowie externen Expert*innen.

    Die Mehrfachbeauftragung soll voraussichtlich im IV. Quartal 2021 mit einem Kick-Off-Workshop starten. Im Weiteren folgen zwei Entwurfsphasen sowie eine Zwischenpräsentation. Die Abschlusspräsentation mit den finalisierten Entwürfen ist für März 2022 geplant. Das Ergebnis soll die Grundlage für die weiteren Beratungen in den politischen Gremien bilden.

    1. Aufgabenstellung

    In der Aufgabenstellung haben die städtischen Rahmenbedingungen für eine Entwicklung des Grundstückes Berücksichtigung gefunden, diese betreffen insbesondere die grundsätzlichen Anforderungen an den Klimaschutz, den Baumschutz sowie städtebauliche und verkehrsplanerische Aspekte.

    Ziel der Mehrfachbeauftragung ist es, ein tragfähiges und nachhaltiges Konzept für das Plangebiet zu finden, welches qualitativen Wohnraum für Studierende bereitstellt und sich in die umliegende Umgebung einfügt. In Hinblick auf die Mobilität ist ein Konzept zu entwickeln, welches eine gute Infrastruktur für das Studierendenwohnen sicherstellt.

    Neben den baulichen und städtebaulichen Zielen, die für das Vorhaben bedeutend sind, sollen insbesondere auch die freiraumplanerischen Qualitäten des Standorts gesichert und gefördert werden. Da das Plangebiet im Regionalen Grünzug Gillesbachtal liegt, soll so beispielsweise eine bauliche Verdichtung vermieden und die Durchgängigkeit des Grünzugs entwickelt werden. Der Versiegelungsgrad sollte 40 % nicht überschreiten. Ebenso sind die zahlreichen Bäume und Gehölzstrukturen an den Rändern des Gebietes zu berücksichtigen und zum Großteil zu erhalten.

    Bei der Entwicklung der Fläche sind die Klimaschutzbelange zu berücksichtigen, so soll die vorhandene Kalt- und Frischluftschneise in ihrer ökologischen Durchlässigkeit verbessert werden. Hierzu soll eine Entsieglung und Begrünung der Flächen im östlichen Bereich des Plangebietes stattfinden. Die Planung soll auf der aktuell rechtskräftigen planungsrechtlichen Grundlage, dem Bebauungsplan Nr. 516 „Diemstraße“, basieren.

    1. Zeitplanung

    Die Mehrfachbeauftragung wird unmittelbar nach dem politischen Beschluss im IV. Quartal 2021 beginnen und voraussichtlich im März 2022 abgeschlossen. Das Ergebnis wird im Anschluss daran den politischen Gremien zur Beratung vorgestellt.

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